Inge Mess - iM Software GmbH

Inge Mess bringt über 30 Jahre Berufserfahrung als Unternehmerin und Führungskraft mit.

Sie startete 1980 mit einer eigenen Softwareentwicklungs- und -vertriebsfirma, die bis Ende der neunziger Jahre PC-Software zur Büroautomation herstellte ("Office-Paket": Profitext + Kartei). Danach folgten Führungsaufgaben in unterschiedlichen Firmen und IT-Bereichen, zuletzt in Stuttgart als Leiterin Consulting bei der COMPAREX Deutschland GmbH. In diesem Unternehmen bildete Business Continuity Management einen ihrer Schwerpunkte.

Heute ist Mess Business Coach und Beraterin für Unternehmer, Führungskräfte und Projektmanager mit Schwerpunkt IT und BCM.


Abstract des Vortrags

Ausnahmesituationen, die durch unerwartete Ereignisse ausgelöst werden, lassen sich weder vermeiden noch vorhersagen. Um negative Auswirkungen und Ausfälle zu minimieren, werden im Business Continuity Management (BCM) Strategien, Pläne, Prozesse und Maßnahmen entwickelt und beschrieben, die nach Notfällen oder Katastrophen eine Fortführung bzw. eine möglichst schnelle Wiederaufnahme der regulären Geschäftstätigkeit gewährleisten. Die zunehmende Bedeutung der Informationstechnologie hat den Blick für die besonderen Risiken in diesem Unternehmensbereich geschärft.  ITSCM ist einer der IT Service Management Prozesse, die in ITIL (IT Infrastructure Library) beschrieben werden.  Daraus lassen sich entsprechende Sub-Prozesse, Notfallpläne bis hin zu Notfallübungen ableiten, die im Ernstfall den Schaden minimieren sollen. BCM geht darüber hinaus. In der Praxis bleibt das Ganze jedoch oft "an der IT hängen" was zur Folge hat, dass die organisatorische Seite oft zu wenig berücksichtigt wird.

Gliederung:

  • Oberstes Ziel: Geschäftskontinuität

    • ITSCM als BCM-Prozess
    • ITSCM als ITIL-Prozess

  • Über BIA (Business Impact Analyse) und Risikoanalyse zur Ermittlung des Schutzbedarfes
  • IT-Notfallvorsorge und IT-Notfallbewältigung
  • Herausforderungen / Erfolgsfaktoren
  • Ein Blick auf zwei  Beispiele aus der Praxis