IT-Stabilität: Wesentliche Einflussfaktoren

Unternehmen stehen oft vor dem Problem, dass ihre historisch gewachsenen IT-Anwendungslandschaften zunehmend komplexer werden, damit erhöhte Risiken bezüglich ihrer IT-Stabilität aufweisen, was sich in steigenden Aufwänden für Wartung und Betrieb auswirkt. Die Herausforderungen bei der Bereitstellung von IT-Stabilität liegen jedoch nicht nur im betrieblichen Umfeld: Unternehmen verzichten nicht selten auf verbindliche Architekturvorgaben, wenn es darum geht, schnell und flexibel neue Leistungen auf Basis entsprechender IT-Technologien am Markt einzuführen. Wettbewerbsvorteile lassen sich hieraus jedoch nur dann nachhaltig realisieren, wenn diese IT-Technologien in geeigneter Weise in die IT-Landschaft eingebunden werden.
ITIL kann hierzu einen organisatorischen Rahmen vorgeben, liefert aber keine Rezeptur für die zentrale Problemstellung: Die zunehmende Komplexität von IT-Anwendungslandschaften.
Vor diesem Hintergrund entwickelt ein Arbeitskreis des itSMF Deutschland einen IT-Stabilitätsansatz mit sogenannten Pattern und Antipattern, der dabei helfen kann, bekannte Problemkonstellationen in einer Systemarchitektur zu erkennen und darüber hinaus prinzipielle Lösungsmöglichkeiten anbietet, um diese potentiell kritischen Konstellationen schon in der Entwicklungs- und Implementationsphase einfangen zu können.

Inhalte:

  • Treiber für Zielkonflikte im Technologieeinsatz und ihre Auswirkungen auf die IT-Anwendungslandschaften von Unternehmen
  • Kompensationsmöglichkeiten durch Pattern
  • Vorstellung von Patternkonstellationen
  • Ableitung stabilitätsverbessernder Maßnahmen (reaktiv, proaktiv) im IT Lifecycle

Ergebnisse:
Die Teilnehmer erhalten einen methodisch neuen und zugleich vertrauten Blick auf wesentliche Einfl ussfaktoren der IT-Stabilität und Anregungen, wie sie diesen Ansatz nutzen können, um

  • bekannte Problemkonstellationen in einer Systemarchitektur zu erkennen,
  • potentiell kritische Konstellationen schon in der Entwicklungs- und Implementationsphase einzufangen und
  • relevante Informationen bei der Erfassung von Problemrecords zu berücksichtigen.

Zielgruppe:

  • CIOs, Entscheidungsträger
  • IT Service Manager
  • Organisationsleiter
  • Projektleiter
  • IT-Fachleute aus der öffentlichen Verwaltung