Einführung eines Configuration Management Systems

02.12.2009, 14:25 bis 14:45 Uhr

Für ITIL-Experten und Kenner der Projekte im Umfeld der Service Management Tools ist es kein Geheimnis: Die meisten Projekte zur ITIL-Tool-Unterstützung scheitern oder die Lösungen werden weder von den Anwendern noch von den Prozessverantwortlichen akzeptiert. Herr Latuski und Herr Gündüz haben in zwei gemeinsamen und diversen anderen Projekten leidvoll erfahren müssen, dass die Tool-Unterstützung ein kritischer Erfolgsfaktor für ITIL-Projekte ist, die Professionalität im Vorgehen aber fehlt. Ein Grund hierfür ist, dass die Bedeutung der Phase der Tool-Evaluierung unterschätzt wird. Die einen stützen sich auf Studien anerkannter Research Institute, andere auf Empfehlungen, bei wieder anderen ist es der gute Haus- und Hoflieferant, dem man einfach mal in diesem Punkt vertraut. Welcher Weg ist der richtige oder sind alle genannten Wege falsch? Antworten hierzu und zu den möglichst zu umgehenden Fettnäpfchen gibt dieser Vortrag anhand von Praxisbeispielen. Insbesondere wird der Nachweis erbracht, dass ITIL selbst hier in die Irre führen kann und ein Umweg manchmal schneller zum Erfolg führt. Ausführlich vorgestellt wird insbesondere das CMS-Projekt bei der ENBW SIS, das unter Federführung von Herrn Latuski gerade in der ersten Phase erfolgreich abgeschlossen wurde und quasi nebenbei die Service Management-Lösungen für Incident, Problem und Change Management ablöst.