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IT-Services als Produkt

Nur durch eine „Produktisierung“ von IT-Services können die IT-Dienstleister die Kosten- und Skaleneffekte einer IT-Industrialisierung realisieren. Ausgehend von einer Positionierung des IT-Services im Leistungspotfolios sind ein geeignetes Design der IT-Services sowie die Tool-Unterstützung bei der Service Delivery und im IT-Betrieb kritische Erfolgsfaktoren. Die Gratwanderung besteht hierbei in der maximalen Standardisierung von Produkten und Komponenten bei gleichzeitiger Erfüllung kundenindividueller Anforderungen.

  • Modulare Servicearchitekturen
  • Mass Customization

 

Produktion von IT-Services

Die aus einer „Produktisierung“ von IT-Services resultierenden Anforderungen können im Wesentlichen nur durch eine Standardisierung und weitmögliche Automatisierung der Prozesse des IT Service Managements erfüllt werden. Eine entsprechende Prozessstandardisierung und –automatisierung ist dabei an einem unternehmensübergreifenden Framework wie der IT Infrastructure Library auszurichten, um Prozessteile auf unterschiedliche Partner in einem Wertschöpfungsnetzwerk aufteilen zu können.

  • Prozessorientierung
  • Vom "Plan-Build-Run" zum "Source-Make-Deliver"
  • Referenzmodelle
  • Reifegradmodelle

 

Personal und Organisation

IT-Industrialisierung stellt geänderte Anforderungen an das IT-Personal sowie an die Organisation des IT-Betriebes. Standardisierte und automatisierte IT-Prozesse können nicht von heute auf morgen in der Organisation eingeführt und genutzt werden. Bei der Umsetzung derartiger Veränderungen ist mit Widerständen zu rechnen – die Reorganisation von IT-Prozessen ist ein langwieriges und aufwändiges Vorhaben. Neben geeigneten qualifikatorischen Maßnahmen ist die gezielte Unterstützung des organisatorischen Wandels erforderlich.

  • Qualifikation und Qualifizierung
  • Veränderungsmanagement

 

Partner im Wertschöpfungsnetzwerk

Bei einer Konzentration auf die Kernkompetenzen im Zuge der IT-Industrialisierung stellt sich für jeden IT-Dienstleister die Frage, welche Teilleistungen oder sogar kompletten Prozesse in Eigenleistung oder durch Fremdbezug von Partnern erstellt werden. Eine daraus resultierende unternehmensübergreifende Arbeitsteilung wirft die Frage auf, wie die gegenüber dem Kunden zu erbringende Komplettleistung gesteuert und kontrolliert werden kann. Dies nicht nur im Hinblick auf Bereitstellung und Verfügbarkeit der IT-Leistung, sondern zunehmend auch im Hinblick auf Gewährleistungs- und Compliance-Aspekte.

  • Standardisierung der Austauschbeziehungen
  • Benchmarking