„Angst vor ITILv3?“ – Den Servicemanagementlebenszyklus gestalten

Wie wird das Service Management Lifecycle-Modell in einer Serviceentwicklung heute eingesetzt? Welche Schwerpunkte gestalten das Service Design? Warum bilden Rollen und deren Umsetzung und der Aufbau des Wissensmanagements wesentliche Elemente für die Überführung der Services in die Nutzung? Die EADS Defence & Security entwickelt die bodengestützte Einsatz-Unterstützungs-Anlage (EUA) zur Missionsvorbereitung, -planung und -durchführung für Hubschrauber der Heeresflieger und Luftwaffe. Ergänzend zur Entwicklung des eigentlichen „Systems EUA“ (Hard- und Software), definiert und entwickelt die EADS alle begleitenden Services. Ziel ist es, die Nutzung (Betrieb) der EUA über den kompletten Lebenszyklus für den Kunden sicher zu stellen und zu optimieren. Das Design dieser notwendigen Services erfolgt über die gesamte Projektlaufzeit anhand des Service Management Lifecycle-Modells. Im 1 Halbjahr 2009 kommt das System in die erste Nutzungsphase beim Kunden. In einem Dialog zwischen dem Programm-Manager EUA Hr. Martin (EADS Deutschland GmbH) und Hr. Job (ADLON Datenverarbeitung GmbH) erfolgt ein Einblick in den geplanten und beschrittenen Weg zur integrierten Bereitstellung von System und Services, werden Highlights bei der Service-Entwicklung herausgearbeitet und wird die Nutzung des Lifecycle-Modells und ITILv3 dargestellt. Ein Praxisbericht aus einem nicht ganz alltäglichen Service Umfeld, der zur aktiven Umsetzung und Diskussion des Lifecycle-Modells einlädt.