Der Trainer, Prof. Dr. Walter Simon, gilt als Querdenker unter Deutschlands Managementexperten.

In dreißig Berufsjahren trainierte er etwa 12.000 Manager. Simon schrieb 200 Artikel und 20 Bücher zu gesellschafts- und personalpolitischen Themen. Seit einigen Jahren widmet sich Prof. Simon der Zukunftsforschung. Sein Focus liegt im Bereich der Zukunft von Arbeit und Führung.

AWARD & PUBLIKATIONEN

  • Deutscher Trainingspreis 2000 zusammen mit einem externen Trainerteam der BASF AG  für ein Managemententwicklungskonzept im mittleren Führungsbereich
  • Internationaler Trainingspreis Management und Führung des BDVT 2008 (Silber) für ein returnwirksames Corporate University-Modell bei der MINIMAX GmbH & Co KG

Prof. Dr. Walter Simon - Wirtschaftstrainer und Zukunftsforscher

Geboren 1946 in Hamburg. Lehrberuf Drogist. Ein Jahr Seefahrt. Abendschule, Hochschule für Wirtschaft und Politik von 1974 – 1979 (Dipl.-Sozialwirt), Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an den Universitäten Hamburg und Frankfurt/M., (Dipl.-Soziologe); Dipl.-Vokswirt. Studienaufenthalt an der Sophia-University, Tokio (1977).

VWL-Promotion zum  Dr. rer. pol., Berufseinstieg bei der AEG (1979), Gründung des Innovationsteams für Politik und Wirtschaft Bad Nauheim (1982), Gastprofessor an der State University of Wisconsin (1991/92). Lehrstuhlinhaber für Personal- und Unternehmensführung  an der Hochschule Rhein-Main (1996-2001). Leiter des Corporate University Centers, Bad Nauheim seit 2002;  Kongressredner, Businessspeaker; Autor von 20 Büchern und 200 Artikeln zu Fragen der Personal- und Unternehmensführung.


Abstract des Vortrags

Vortragsinhalte

  • Der Weg von der Industrie 1.0 zur 4.0.
  • Losgröße 1 ohne Mehrkosten
  • Vom der Wertschöpfungskette zum Wertschöpfungsnetzwerk
  • Die Bedeutung von embeddes systems und cyber physicals systems
  • Das Internet der Dinge und das Internet der Dienste (Cloud)
  • Wieviel Produktivitätssteigerung ist möglich?
  • Qualifikation und Personalpolitik im 4.0-Zeitalter
  • Wieviel Arbeit bleibt?

Ein Quantensprung der industriellen Produktion scheint sich anzukündigen, so die Meinung von Experten aus Theorie und Praxis. Es handelt sich ausnahmsweise um keine Businessmode, die man je nach Jahreszeit wechselt, sondern um einen Trend von nachhaltiger Wirkung mit weitgehenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Generationswechsel von der Industrie 3.0 auf 4.0 steht bevor.

Die erste industrielle Revolution hatte die Mechanik, die Dampf- und Wasserkraft zum Inhalt; die zweite das Fließband und die Elektrizität. Ihr folgten in den 1980er Jahren programmierbare Maschinen und nun eine das Internet nutzende Informationselektronik und Fertigungstechnik.

Die Zahl 4.0 drückt diese Affinität zum Internet aus. Uns erwarten hochautomatisierte Fabriken, vernetzte Fertigungsstätten, in denen Produkte genauso auf den Kunden zugeschnitten werden wie früher beim Schreiner oder Schneider; sich selbst steuernde und regulierende Maschinen, Betriebsmittel und Lagersysteme; intelligente Produkte mit eigenem "Gedächtnis"; eine hochflexible Produktion mit dezentraler Produktionssteuerung.

Vortragsziele

Dieser Vortrag wendet sich an alle Mitarbeiter, Kaufleute wie Techniker, die wissen wollen, welche Entwicklungen auf unsere Unternehmen zukommen, um sich rechtzeitig darauf einstellen zu können.

Industrie 4.0 ist ein tiefgreifenderer Prozess als die schlanke Produktion, sozusagen Lean2. Die Zuhörer erfahren, daß die IKT eine zentrale Rolle in diesem Prozess spielt und daß die eigene online-Kompetenz zum einer Schlüsselqualifikation für die 4.0-Produktion wird.

Die Fabrik der Zukunft wird über "embedded systems" im Verbund mit "cyber physicals systems" wie von Geisterhand gesteuert. Darauf folgt eine Situation permanenten Change-Managements, denn Industrie 4.0 bleibt eine permanente Beta-Version.