Günter Job

Chancen von »Total Value of IT«-Analysen für IT-Organisationen

Die Einführung und der Betrieb von IT-Service-Management-(ITSM-)Prozessen ist eines der derzeit viel diskutierten Themen in den Unternehmen. ITIL, CobiT und ISO/IEC 20000 sind momentan im Fokus der IT-Strategien und werden als Erfolgsfaktor für IT-Service-Organisationen akzeptiert und gefordert. Im Vorfeld und während der Projektgenehmigungsphase von ITSM/ITIL-Projekten wird immer wieder die Frage gestellt: »Welchen Nutzen bringt denn nun IT Service Management?«, und es werden möglichst konkrete Antworten gefordert. Die Antworten, die dann gegeben werden, sind aber meist sehr ungenau, oft plakativ aus den ITIL-Lehrbüchern kopiert und beschränken sich auf schwer nachweisbare Argumentationsketten. Noch schwieriger wird es bei konkreten Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von IT Service Management. Hierbei tun sich IT-Organisationen und Berater schwer und vermeiden dies daher meist. Aber genau hier wird es spannend! Ergebnisse, welchen qualitativen und quantitativen Nutzen IT Service Management für die IT-Organisation - und damit letztendlich für das gesamte Unternehmen - bringt, und die Überprüfung, ob dies auch nach der Einführung eingetreten ist, ermöglichen Transparenz, Motivation, Planbarkeit und Argumentationssicherheit.

Die Methode »Total Value of Information Technology« (TVIT), die aus einer Initiative des itSMF Deutschland e.V. und der Fa. Gartner entstanden ist, ermöglicht dies auf standardisierte und wiederholbare Vorgehensweise.