Georg Meyer-Spasche

Bring your own Devices - Chancen und Risiken

Den Personalchefs fiel es zuerst auf: Früher interessierten sich Bewerber sehr für das Dienstwagenmodell ihres zukünftigen Arbeitgebers – heute steht eher im Mittelpunkt, mit welchen Mobile Devices man arbeiten darf. Der Personalchef kann nicht immer eine dem Bewerber genehme Antwort geben. Fünf Jahre alte Computer, drei Jahre alte Blackberries, manche IT-Ausstattung in Unternehmen hinkt den immer kürzer werdenden Innovationszyklen mächtig hinterher. Die mögliche Lösung: Bring your own Devices, private Hardware im Unternehmenseinsatz, kurz: BYOD. Anstatt das Unternehmen zentral und einheitlich mit Geräten auszustatten, nutzen die Mitarbeiter nach diesem Ansatz einfach ihre privaten Devices.
Was für die einen eine längst überfällige Entwicklung hin zu mehr Produktivität ist, stellt für andere ein Schreckensszenario dar. Vor allem im Hinblick auf IT-Sicherheit und Compliance stellen sich viele neue und entscheidende Fragen. Aber auch Arbeitsrecht, Lizenzrechte und Haftungsfragen spielen eine große Rolle.