Fachforen

Die Fachforen bieten, von Unternehmen für Unternehmen, eine Plattform zum Austausch von Informationen und Erfahrungen.


Alle Positionspapiere im Überblick

Positionspapier, klingt trocken und langweilig, staubig und irgendwie nach Bibliothek, Papier ist ja geduldig. 

Schaut man dann ein wenig hinter die Kulissen, erkennt man, dass die Interessen, Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche der Mitglieder des itSMF an den Verein sind vielfältig sind. 

Als Plattform für den Austausch finden sich immer wieder Gleichgesinnte, welche einzelne Themen gemeinsam bearbeiten, sich hierzu austauschen und von Zeit zu Zeit dies auch in Form von Positionspapieren anderen Mitgliedern zur Verfügung stellen. 

Unter diesen Positionspapieren finden sich Thesenpapiere ebenso wie praktische Anleitungen, Ansätze für neue Frameworks, Maturity-Modelle und auch Best-Practices.  

Unsere Mitglieder folgen damit dem Ansatz unseres Vereins, dem Ziel unserer Plattform, von Mitgliedern, für Mitglieder bringen sie ihr Wissen und ihre Interessen ein, stellen Fragen und suchen Antworten. 

Jahr 

Thema 

2009 

Servicestrategie 

2010 

Cloud Computing und IT Service Manangement 

2011 

IT Stabilität 

2011 

Anwendung von Mediation im IT-Service Management 

2012 

Sourcing - Outsourcing 

2013 

Sourcing Strategie 

2014 

Kunden-und serviceorientierte Verwaltungsmodernisierung 

2016 

itSMPE 

2017 

Application Management Modell 

2017 

Wertbeitrag der IT 

2018 

MSP I – Service Brokerage: Die IT auf der Suche nach dem Daseinszweck 

2019 

ITIL und DevOps 

2021 

MSP II - Service Brokering in der Praxis 

 

2009 Servicestrategie  

Business- und IT-Strategien werden seit Jahren in Unternehmen gelebt und weiterentwickelt. Die Autoren haben sich 2009 insbesondere auf Basis von ITIL 3 mit der Frage auseinandergesetzt, welche Arten von Strategien wie kennen, welche Ziele wir verfolgen und wie diese unterstützt werden.  
Wo gab es Überschneidungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede? 
Antworten der Autoren aber auch spezielle aus ITIL v3 auf diese Fragen wurden behandelt und erarbeitet, an welchen Stelle die verschiedenen Strategien zu einer Gesamtstrategie zusammenwachsen können und müssen. 

2010 Cloud Computing und IT-Service Management 

"Pay per Use”, “ODC”, skalierbar, nie wieder Zuviel bezahlen oder Zuwenig haben. Wartungskosten reduzieren, Systeme immer aktuell halten, kurzum, IT aus der Steckdose, standarisiert und vereinheitlicht. 

Was wie der Traum eines jeden Rechenzentrumsleiters und CIOs klingt, erfordert eine völlig andere Denkweise von IT, eigene Herausforderungen und Probleme, Regulatorikfragen und neue Architekturkonzepte aber eben auch oben genannte und weitere Chancen und Möglichkeiten. 

Cloud ist nicht gleich Cloud und nicht alles ist Cloud. 

Die Autoren haben sich 2010 in diesem Positionspapier, mitten im Hype zu diesem Thema, noch ehe auch nur eine allgemein akzeptierte Begriffsdefinition vorlag, bereits mit dem Gesamtthema beschäftigt gehabt. Von der Grundlage, über SLAs, besondere Herausforderungen, Vertragsgestaltung und Regulatorik bis hin zu einem Entscheidungsmodell haben sie damals theoretische und praktische Aspekte, Zielbilder und Hands-On Mentalität miteinander verschmolzen. Vieles hat bis heute nicht an Aktualität verloren. 

2011 IT-Stabilität 

Stabilität, Tempo und Komplexität, auch 2011 bereits ein Spannungsdreieck, welches durch damals bekannte und etablierte Methoden und Verfahren nicht aufgelöst werden konnte.  

Die Autoren dieses Positionspapiers haben sich aufs Eis gewagt und mit der Pattern-/Antipattern-Methode einen möglichen Ansatz für diese Anforderungen. 

2011 Anwendung von Mediation im IT-Service Management 

Konflikte gibt es überall, auch im IT-Service Management. 
Nach Einführung von ITIL V3 haben sich die Autoren 2011 der Frage gewidmet, in welchen Phasen und Prozessen des Lifecycles welche Konflikte auftreten können und wie diese durch Mediation aufgelöst werden könnten. Sie widmen sich hierbei auch den Grundsatzfragen, was ist Mediation, wo wird sie am besten eingesetzt, wie sollte sie eingesetzt werden und wann, was passiert, wenn man die Konflikte nicht auflöst und müssen Konflikte überhaupt sein. 

2012 Sourcing- und Outsourcing-Frameworks 

Auf dem Jahreskongress 2009 beschloss der Arbeitskreis IT-Sourcing, gleich mehrere Aspekte in Positionspapieren zu bearbeiten. Dieses Positionspapier ist eines der Teilergebnisse. 

Die Autoren haben die gängigen Empfehlungen, Leitfäden und Frameworks in Hinblick auf Outsourcing untersucht und bewertet. 
Reifegrad, Aktualität, Kosten, Dauer, Compliance-Erfüllung sowie Stärken und Schwächen wurden hier ebenso untersucht, wie eine Zusammenfassung eines jeden Frameworks und eine thematische Einordnung in den Gesamtkontext der IT-Prozess- und Projektlandschaft. 

2013 Sourcing Strategie 

Auf dem Jahreskongress 2009 beschloss der Arbeitskreis IT-Sourcing, gleich mehrere Aspekte in Positionspapieren zu bearbeiten. Dieses Positionspapier ist eines der Teilergebnisse. 

Strategie aus der Praxis, dieses Ziel haben sich 2013 die Autoren gesetzt gehabt. Praktische Anwendungsbeispiele, persönliche Praxiserfahrung statt theoretischer Ziele und Visionen waren ihr Anspruch. Sie schafften einen Leitfaden, der die Auswahl der passenden Sourcing-Strategie auf Basis von 7 Aspekten ermöglichte.  

Sourcing-Strategie als Hands-On-Framework! 

2014 Kunden- und serviceorientierte Verwaltungsmodernisierung 

Bereits 2014 hat das Branchenforum FIT-ÖV des itSMF e.V. eine Antwort auf die Anforderungen an die öffentliche Verwaltung geliefert. Der Wandel von der Behörde zum öffentlichen Dienstleister wurde schon damals gefordert. Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern als echter Mehrwert für den Kunden “Bürger”. Gleichzeitig muss das Vertrauen in die digitalen Verwaltungsprozesse gesichert und gestärkt werden, innerhalb und außerhalb des öffentlichen Dienstes, damit die Service auch genutzt werden. 
Die Autoren als Praktiker auf allen Seiten dieser Disruption geben Perspektiven und Strategien mit und geizen auch nicht mit praktischen Erfahrungen. 

2016 ITSMPE 

Ausbildung, Weiterbildung, Beratung, Einkauf, sie alle stehen vor der Frage, wie man die einzelnen Zertifikate und Schulungen, Projektwissen und Veröffentlichungen in einen vergleichbaren Rahmen bringen kann.  
Einkäufer wünschen sich ein allgemeines Qualifizierungsschema, Berater würden dieses gerne erfüllen, Trainingsanbieter sie dabei mit Freuden unterstützen. Gleiches gilt analog für Ausbildung, Berufserfahrung und die Suche nach festangestellten Mitarbeitern. 

2016 hat das Fachforum Personalentwicklung mit itSMPe ein System entwickelt, die verschiedenen Aspekte zur kategorisieren und zu werten, um Qualifikationen vergleichbar zu machen. 

2017 Application Management Modell 

Die IT sieht sich im steten Interessens- und Zielkonflikt bezüglich Kosten, Qualität, Management, Prozessreife und Sicherheit. Alles, sofort, sicher und in höchster, nicht höchstmöglicher, quasi umsonst. 
Diesen, häufig kaum noch verschleierten, Forderungen, sah sich auch 2017 die IT nicht weniger ausgesetzt als heute. Das Fachforum “Application Management” hat mit seinem Positionspapier nicht weniger versucht, als ITIL an dieser Stelle um die Aspekte des Application Managements zu ergänzen und sowohl Gemeinsamkeiten, als auch Widersprüche aufzuzeigen und aufzulösen. 

2017 Wertbeitrag der IT 

"Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.” (Albert Einstein) 
Wo in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts die IT noch fordern konnte und selten hinterfragt wurde, sieht sie sich inzwischen steter Rechtfertigung, Kostendruck und vor allem der Frage nach ihrem Wertbeitrag ausgesetzt. 
Die Frage selbst mag gerechtfertigt sein, aber was versteht jeder einzelne unter diesem Begriff, wonach fragt er hier eigentlich? 
Diesem und vielen anderen Punkten rund um den Wertbeitrag sind die Autoren 2017 mit diesem Positionspapier nachgegangen, von der Frage nach der Frage über Praxisbeispiele hin zu vorgehens- und Reifegradmodellen. 

Ein Dauerbrenner und sicherlich noch lange nicht ausdiskutiert. 

2018 Fachforum MSP 

“In fünf Jahren werden wir keine eigene IT mehr haben.” “Wir gehen komplett in die Cloud und kaufen alle Dienste nur noch ein!” 
Diese und ähnliche Aussagen hatte man 2018 schon zu genüge gehört, als das Fachforum Multi-Service-Providing sein Positionspapier vorstellte. Ein Jahr zuvor gegründet, stellte das Positionspapier ein Geschäftsmodell für (derzeit) interne IT-Organisationen vor.  Was damals sehr befremdlich wirkte und leidenschaftlich diskutiert wurde, wird immer mehr Realität: Die eigene IT trägt für hoheitliche Dienste Verantwortung und muss sich beweisen, um im Anbieterdschungel mitbieten und gestalten zu können bzw. zu dürfen. 

2019 ITIL und DevOps 

Freund oder Feind, nebeneinander, alternierend oder miteinander integriert? 
Nachdem ITIL4 und DevOps 2019 in aller Munde waren, betrachtete Dierk Söllner als Autor die Frage, ob hier “zusammenwächst, was zusammengehört” (Willy Brandt) oder ob man besser die Scheidung einreichen sollte.  
Kleiner Spoiler, es passte am Ende. 

2021 Service Brokering in der Praxis 

Das neue Positionspapier des Fachforums Multi-Service-Providing wirft Fragen rund um die Ausgestaltung des Service Brokering auf und liefert Antworten dazu. Zunächst setzt sich das Papier mit dem Framework für Service Integration SIAM auseinander und präsentiert dazu eine Umfrage rund um das Service Providing, den Reifegrad von Organisationen und Kompetenzen sowie die Besetzung neuer Kompetenzfelder. 

Vorgestellt wird das Ergebnis einer Umfrage, die sich vor allem mit Tools beschäftigt, die Providerübergreifend auf einfache Art und Weise Daten miteinander austauschen.  

Im letzten Teil des neuen Positionspapiers wird die Rolle des Instruments Servicekatalogs, vor allem vor dem Hintergrund des Zusammenspiels von Leistungen vieler Provider, diskutiert.  

Service Brokerage nimmt an Profil zu. Unternehmen initiieren Projekte und suchen nach Lösungen. Dieses Positionspapier liefert Anregungen vielfältiger Art.