WARUM?

Der Druck auf das Tempo steigt: Eine zentrale IT-Einheit ist nach wie vor verbreitet, um die Nähe zu den zentralen Anwendungen zu garantieren und sinnvoll, dem Business folgend, schnell weiterzuentwickeln. Können Provider dem Tempo folgen ist es aber durchaus vorstellbar, dass in Zukunft noch mehr, auch komplexe, IT-Services zugekauft werden, anstatt sie selbst zu erbringen. Die Erwartungen an den Geschäftspartner wird sich von einem Betreiber zu einen Innovationspartner entwickeln, um neue Geschäftsmodelle schneller umzusetzen und nicht nur um die bestehende IT zu konsolidieren und deren Effizienz zu erhöhen. Dementsprechend ist die Geschwindigkeit und das Innovationspotenzial eines IT-Provider und die Fähigkeit eines Unternehmens schnell und clever auszulagern mehr gefragt als zuvor.

WAS?

Der Druck auf eine gemeinsame Sprache steigt. ITSM wird noch wichtiger, da eine Standardisierung der Prozesse und IT-Services dazu führt, dass die komplexen und wertschöpfungstreibenden Anforderungen des Business schneller, stabiler und mit weniger Koordinationsaufwand umgesetzt werden können.

WIE?

Der Druck auf Agilität steigt: Aufzeigen, dass ITSM ein Vorgehensmodell zum Outsourcing bietet, das flexibel, verbreitet und schnell ist. Ein Baukasten aus dem man sich schnell etwas zusammenstecken kann. Multi-Sourcing wird möglich, da die Koordination mit strukturierten Führungsinstrumenten einfacher wird.


Aufgaben des Fachforums Sourcing 2018 / 2019

MULTI PROVIDER MANAGEMENT

Ziel:

  • Aufzeigen von "Good Practices" für das Multi-Provider-Management (z.T. auch als Service Brokering bezeichnet) unter Berücksichtigung der aktuellen technologischen und organisatorischen Entwicklungen mit dem Fokus auf Governance/Geschäftsmodell der IT, Organisation, Prozesse und Toolunterstützung
  • Berücksichtigung der Anwendbarkeit auf Unternehmens-interne IT-Organisationen, IT-Dienstleister und professionelle Service Broker

Vorgehen:

  • Abgrenzung bzw. Priorisierung des Scopes hinsichtlich Prozesse und Rollen
  • Prüfung aktueller Frameworks hierzu (u.a. ITIL, SIAM, IT4IT, veriSM) oder sonstiger Veröffentlichungen
  • Marktsichtung auf Tools (auch Servicekatalog und Map)
  • Marktsichtung auf Service Broker
  • Sammeln von Erfahrungen der Forumsteilnehmer und Ableitung von Good Practices

Ergebnisse:

  • Bewertung einzelner Frameworks und Veröffentlichungen
  • Übersicht zu Toolanbietern und Service Brokern (ggf. auch als Roadshow / auf regionalen Foren)
  • Zusammenfassung von Praxiserfahrungen
  • Endergebnis als Leitfaden (ggf. mit Veröffentlichung und Diskussion bei itSMF-Events)
  • Durchführung eines Live-Events, Kerntheme einer itSM Zeitschrift, Webinars ...

Zusammenarbeit:

  • Gezielte Teamarbeit mit verschiedenen Formen der Interaktion (z.B. Video-Konferenzen, Blog mit Kommentaren, Zusammenfassung der Inhalte und Erfahrungen von Teilnehmern ...)
  • Veröffentlichung von Teilergebnissen in erweitertem Kreis zur Diskussion etc. ("Blogstil")
  • Kernteam als wesentlich inhaltlich treibende Kraft, Review-Team als Sounding Board
  • Sharepoint als zentrales Kollaborations-Tool

Timm Scheibach - microfin Unternehmensberatung GmbH

Als Principal Consultant bei der microfin Unternehmensberatung GmbH berät Timm Scheibach Kunden von der Sourcing-Strategie bis hin zur Transition mit Schwerpunkt auf IT- und Cloud-Services sowie bei der Optimierung des Provider- und Service-Managements.

Er verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung, davon über 10 Jahre im Consulting. Zuvor war er für den strategischer IT-Einkauf für Johnson & Johnson auf europäischer Ebene verantwortlich.

Im itSMF ist er seit 2009 aktiv - u.a. im Fachforum IT-Sourcing. Daneben wirkt er als Trainer und Referent für eSourcing und Outsourcing.

Peter Bergmann - Institut für Digitale Transformation

Als Mitbegründer des 2013 gestarteten Instituts für Digitale Transformation besetzt Peter Bergmann Themen wie Service Brockerage, Organisationsformen und Multi-Supplier Management. Als Richtschur des Denkens und Handelns sieht er die Orientierung der IT-Abteilungen an systemischen Arbeitsformen und Prozessen. Hierbei kommt es auf einen Paradigmenwechsel im Verständnis insgesamt und auf begeisterte Manager und Mitarbeiter in der IT an.

Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. als Herausgeber der Autorensammlung "Perspektivwechsel im IT Service Management" (2015) und als Autor des bereits 2006 erschienen Buchs "ITIL - die Schattenseiten eines Hypes" und Vorträge bzw. Moderationen von Podiumsdiskussionen repräsentieren das starke Interesse am Markt für Ideen und Positionen zur künftigen Umgestaltung innovationsbereiter IT-Bereiche.

Digitalisierung, Industrie 4.0 und Transformation IT werden mit dem pragmatisch geprägten Engagement von Bergmann Realität. Aktuelle Positionspapiere wie "Die digitale Neuvermessung von Wirtschaft und Gesellschaft" (2018) und "Deutschland deine Digitalisierungsbremsen" (2017) erzeugen bei Lesern Denkanstöße und lebhaftes Interesse insgesamt.