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IT-Sourcing

  • Sourcing-Verträge laufen zum Teil immer kürzer, weil die Unternehmen auf der Suche nach dem günstigsten Anbieter sind und mehr Flexibilität wünschen.
  • Häufig wählen Entscheidungsträger für jeden Geschäftsbereich den jeweils besten Provider aus („Best of Breed“). Die dadurch entstehenden Netzwerke spezialisierter Dienstleister müssen gesteuert und kontrolliert werden.
  • Das IT Service Management wird zunehmend zum Management von Sourcing-Partnern.
  • Die Sicht auf die Thematik ist in ITIL unscharf. ITIL gibt lediglich allgemeine Empfehlungen zum Thema Sourcing: Sourcing-Entscheidung, Sourcing-Strukturen, Sourcing über mehrere Anbieter, Service-Provider-Schnittstellen, Sourcing Governance, Kritische Erfolgsfaktoren, Sourcing-Rollen und –Zuständigkeiten.
  • Kein Bezug in ITIL zu aktuellen Entwicklungen (z. B. Cloud Computing).
  • Bestehende Standards/Frameworks wie z. B. ISPL (Information Services Procurement Library), eSCM (eSourcing Capability Model) und DIN SPEC 1041 behandeln Einzelaspekte.
  • Es existieren keine konkreten Hinweise und Handlungsempfehlungen zu Sourcing-Auswirkungen auf das IT Service Management.

Arbeitskreisleitung

Dr. Konrad Ege

  • Vorträge seit 2005 zu Themen des IT Managements (IIR, itSMF)
  • Koordination und Mitautor „Collaborative Modelling of ITIL Service Management Processes“ (2011, AK OSM)
  • Erfahrung zu Outsourcing und Insourcing (2002-2009) als Leiter IT sowie Sourcing und Providerwechsel (2009-2011) als Berater